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Älteste Erwähnung um 1500

Die ältesten Urkunden, aus denen sich Hinweise auf den Stand der Besiedelung des Ihmerter Tales ergeben, stammen aus der Zeit um 1500.

Es sind folgende:

a) Die Quittungsrollen der Pankratiusbruderschaft 1450-1508

b) Das Schatzbuch der Grafschaft Mark 1486

c) Das Protokoll einer Verhandlung vor dem „Noethgerichte“ in Iserlohn vom 17. März 1563 und eines Zeugenverhörs der Ältesten von Ihmert und Evingsen durch den Iserlohner Richter vom 1. April desselben Jahres.

a) Die QuittungsrolIen der Pankratiusbruderschaft

Schon um 1500 gehörte fast ausschließlich die gesamte Landbevölkerung rings um die Stadt Iserlohn, und damit auch das Gebiet des Ihmerter Tales, pfarramtlich zur Bauernkirche, die vor der Reformation den Namen „Pankratiuskirche“ trug. Hier gab es damals eine Bruderschaft, deren Mitglieder Beiträge leisteten zur Förderung des kirchlichen Dienstes. Auf schmalen Pergamentstreifen, heute noch erhalten, sind die Mit­glieder dieser Pankratiusbruderschaft verzeichnet, und zwar in der Zeit von 1450-1508. Unter ihnen finden sich folgende Personen aus dem Ihmerter Tal:

1450 Everd van Bredenbrocke und syn wyf

1485 Herman Swerte van Eymert

1497 Drude van Eymert

1497 Willeke van Westendorpe

1499 Greyte Willeken dochter van Westendorpe

1499 Else van Westendorpe Dirich er soen

1505 Johan van Eymert

Die Höhe des Beitrages ist in den Quittungsrollen nicht angegeben; nur gelegentlich findet sich die Bemerkung: „betalt“. Bedeutsam jedoch ist die Angabe des Ortes und Jahres, in dem der Mitgliedsbeitrag gezahlt wurde. Daraus ist nun ohne weiteres zu ersehen, wann und wo die genannten Personen damals im Ihmerter Tal gewohnt haben.

b) Das Schatzbuch der Grafschaft Mark

Auf den beiden Landtagen zu Wickede am 24. April und 4. Mai 1486 wurde eine allgemeine Landsteuer für die Grafschaft Mark beschlossen, zu der nicht nur die Städte, sondern zum ersten Mal auch die Bewohner des platten Landes herangezogen werden sollten. Das Schatz­buch enthält nun ausschließlich die Veranlagung der Landbewohner und führt zu diesem Zweck die Bewohner der einzelnen Orte bzw. Bauerschaften namentlich auf. Der in ihm enthaltene Abschnitt, der das Ihmerter Tal betrifft, lautet wörtlich: 

Ampt van Loyn

Edemert

 

 

betailt

noch (adhuc)

Hucking

1111g (=Gulden)

 

 

Lutterinckhus

1111g

 

 

Ailbertz soen

111g

 

 

Wyneken Willeken

1½g

 

 

Es folgen weiter die Namen: Putman, die Meyersche ter Saite, Henrich ter Saite, Hillebrant to Lurkesche, Twytman to Lurkesche, Ryse, Stoppelman, Evert Wale, Peter Schröder, Rutger Biermann, die borger to Lurkesser, Herman Könne, die Hesener.

Nicht nur die Ortsbezeichnungen: „ter Saite“ (zur Saat) und „to Lurke­sche, Lurkesser“ (Lössel), sondern auch die Tatsache, dass die Namen: Putman, Ryse (Risse), Schröder, Biermann in späteren Urkunden nur in Lössel vorkommen, lassen erkennen, dass diese Personen nicht als damalige Bewohner des Ihmerter Tales anzusehen sind. Offenbar hat der Verfasser des Schatzbuches von den Bewohnern der Ortschaften im Amte Iserlohn keine genaue Kenntnis gehabt.

Zu dem gleichen Resultat kommt auch Meister, indem er ausgeht von der Feststellung, dass in der Hebeliste des Amtes Iserlohn und, wie die weitere Einsicht in das Schatzbuch zeigt, auch in der des Amtes Plettenberg die Rubriken „betailt“ und „adhuc“ nicht ausgefüllt sind, während in allen übrigen Ämtern der Grafschaft Mark die Eingänge und die noch ausstehenden Beträge genau vermerkt sind. Er schreibt nämlich in seinem Vorwort zu der Herausgabe des Schatzbuches: „Der Schatzsekretär hatte schon in seinem Schatzbuch die Namen und Anschläge aus den Ämtern Iserlohn und Plettenberg eingetragen, die Hebungen liefen jedoch bei ihm nicht ein. Mithin ist als Hauptvorlage für ihn eine Liste anzusehen, die entweder ziemlich schematisch gemacht war oder man hat eine vorhandene, ursprünglich zu anderem Zweck angefertigte Namenliste benutzt und den Anschlag ohne vollkommene Personal­kenntnis darauf verteilt“.

Es bleiben daher nur die ersten 4 am Anfang der Hebeliste stehenden. Personen übrig, Hucking, Lutterinckhus, Ailbertz und Willeke, die als Bewohner des Ihmerter Tales in Frage kommen. Mit Sicherheit kann das gesagt werden von Willeke, dessen Name ja auch in den Quittungsrollen der Pankratiusbruderschaft erwähnt wird, ferner von Lutterinckhus, über den in der folgenden Urkunde ausführliche Nachrichten vorliegen und von Ailbertz, da dieser Name in einer Urkunde des Jahres 1600 vorkommt bei dem Bewohner eines Gutes in Ihmert. (Siehe Seite 13, Anm. 9). Zweifelhaft bleibt es allerdings, ob Hücking als Bewohner des Ihmerter Tales gelten kann, da keine urkundlichen Beweise dafür vorliegen und 1705 ein „Hücking“ als Besitzer eines Hofes in Calle erwähnt wird. 

c) Protokoll einer Verhandlung vor dem „Noethgerichte“ in Iserlohn vom 17. März 1563 und eines Zeugenverhörs der Ältesten von Ihmert und Evingsen durch den Iserlohner Richter vom 1. April desselben Jahres“).

Diese beiden, sachlich zusammenhängenden Urkunden enthalten interes­sante Nachrichten über Bewohner des Ihmerter Tales um das Jahr 1500.

In der ersten Urkunde, der Verhandlung vor dem Notgericht in Iserlohn durch den Richter Herman zur Megede handelt es sich um Abgaben an Geld, Hühnern und Butter, die durch den Balver Richter von Freigütern aus Ihmert und Evingsen für die Witwe des Landdrosten in Balve erhoben werden. In dieser Urkunde ist wiederholt die Rede von den „ingesettenen zu Edemart“. Erwähnt wird auch der „Schulte des dorpes Edemart“ und endlich erfahren wir, dass „Corth Lotterinckhus und Hinryk Bertoldt die eisten (Ältesten) der dorpe Edemart und Ewiackhusen sin“.

Aufschlussreicher noch ist die andere Urkunde vom 1. April 1563. Sie ent­hält die eidlichen Aussagen der als Zeugen in der gleichen Sache geladenen Ältesten der Dörfer Ihmert und Evingsen. Aus ihr seien nun die Sätze, die Hinweise auf die Besiedelung des Ihmerter Tales ergeben, hier wörtlich angeführt:

„Corth Lotterinckhus, twysschen seventich und achtentich jaren alt, sageth whar: Enne gedencke, dat unsers g. F. und Herrn frien ghuder als nemtlich Dalhussen, Westendorpe und Dickgrofen unbethimerth gewest sy. So hebbe ener genant Wilke zu Eidemart Westendorpe ahngenomhen und ut der wylternusse uffgethimert und Henseken und Hinryck ge­broders von Lotterynckhusen hebn die beiden hoeve zu Dalhusen ut der wylternusse uffgethimert, fahrt Arendt und Johan gebroders von Lotterynckhusen hebn die beiden hoefe uff den Dickgraven allet ut der wylternusse gethimert. Dusse vorgenanthen huisere hebbe er, Corth, aliet helpen uffryehten und boeren.“).

Das Gleiche sagt der andere Zeuge Hinrick Bertoldt, Ältester des Dorfes Evingsen aus, der ebenfalls 70-80 Jahre alt ist. Er erwähnt dabei, dass für den Bau eines der beiden Häuser auf dem Dieckgraben die Hochzeit seiner Schwester die Veranlassung gewesen sei: „Ursache siens wettens: sin suster sy ahn Arndt uff den Dyckgraven gestadt worden, derwegen hebbe hie dat erste huiß dar uff gesaidt helfen boeren und uffryehten“. Beide Zeugen leiten ihre Aussagen mit den Worten: „Enne gedenke“ (ich erinnere mich) ein, woraus zu schließen ist, dass die geschilderten Ereig­nisse zurückgehen in die Zeit ihrer frühen Jugend. Da sie nun im Jahre 1563 ungefähr 80 Jahre alt waren, ist demnach die Urbarmachung und der Bau der ersten Häuser auf dem Dieckgraben und in Westendorf erfolgt gegen Ende des 15. Jahrhunderts.

Unter den „Stantgenothen“ (Schöffen, Beisitzern), die am Schluss des Protokolls des Zeugenverhörs aufgeführt sind, befindet sich auch der Name: „Hinryck uff dem Sullberge“. Damit ist bewiesen, dass es damals auch auf dem Sülberg schon eine Ansiedlung (Bauernhof) gegeben hat. 

d) Der Stand der Besiedelung das Ihmerter Tales um 1500

Aus den genannten Urkunden, den Quittungsrollen der Pankratiusbruderschaft, dem Schatzbuch der Grafschaft Mark und der Verhandlung vor dem Notgericht in Iserlohn mit anschließender Zeugenvernehmung ergibt sich für die Besiedelung des Ihmerter Tales um 1500 folgendes Bild.

1485 gibt es ein Dorf Ihmert, das damals Eymert, Edemert, Edemart, Eidemart hieß. Wenn nämlich die kurz darauf neu entstandene, in unmit­telbarer Nähe westlich gelegene, Ansiedlung den Narnen „Westendorf“ bekommen hat, so ist daraus zu folgern, dass Ihmert ebenfalls schon ein Dorf gewesen sein muss, zumal Westendorf seine Entstehung der Initiative von Bewohnern aus Ihmert verdankt. Nun ist gewiss dieses Dorf Ihmert damals nicht auf einmal entstanden. Vielmehr ist anzunehmen, dass die zu dieser Zeit dort ansässigen Familien nach und nach gekommen sind, ein Stück Land urbar gemacht und darauf ihr Häuschen errichtet haben. Jahrzehnte sind sicherlich darüber hinweg gegangen, bis aus solchen Einzelsiedlungen das Dorf Ihmert hervorgegangen ist. Man wird daher wohl nicht fehl gehen in der Annahme, dass es hier schon 100 Jahre früher vereinzelte Ansiedlungen gegeben hat. Und wenn diese dörfliche Siedlung gerade an dieser breitesten Stelle des Tales entstanden ist, so hatte das seinen guten Grund; denn hier in dem ziemlich ebenen Gelände boten sich günstigere Anbaumöglichkeiten als auf den Höhen und an den Berghängen.

Auch einen Ältesten (Schulten) gab es bereits im Dorf Ihmert. Er hieß Corth Lotterinckhus. Schon in seiner Jugend hatte er sein Interesse für die Förderung des Gemeinwesens bekundet, als er neuen Siedlern beim Bau ihrer Häuser hilfreiche Hand leistete. Wann er durch den Drosten (Amtmann) in Iserlohn zum Schulten des Dorfes Ihmert berufen worden war - Ihmert gehörte in jener Zeit zum Amt Iserlohn - wissen wir nicht; aber man darf annehmen, dass der im Jahre 1563 fast Achtzig­jährige schon lange dieses Amt versah und, wie sein Zeugnis vor dem Gericht beweist, die Interessen der Dorfbewohner noch im hohen Alter wohl zu vertreten verstand.

Die Zeit um 1500 ist für die Geschichte der  Besiedelung des Ihmerter Tales bedeutsam dadurch, dass eben erst wieder größere Gebiete ais Siedlungsland erschlossen worden sind. Es ist die Gegend von Westen­dorf und Dieckgraben. Bis in die letzten Jahrzehnte des 15. Jahrhunderts noch Wildnis, sind jetzt hier Bäume geschlagen, ihre Wurzeln aus dem Erdboden entfernt, Häuser gebaut und Äcker angelegt worden. Das Gelände von Westendorf wurde durch einen Bewohner des Dorfes Ihmert, namens Wilke, und der Dieckgraben durch die Brüder Arendt und Johan aus Lötteringsen urbar gemacht. In Westendorf entstand damals 1 Haus und auf dem Dieckgraben wurden gleich 2 Häuser gebaut. Auf die zu gleicher Zeit erfolgte Urbarmachung des benachbarten Dahlsen und den Bau der beiden Höfe daselbst näher einzugehen, erübrigt sich, da dieses Gebiet nicht zum Ihmerter Tal gehört.

Diese Häuser zu bauen und neues Ackerland zu gewinnen war durch das Anwachsen der Bevölkerung notwendig geworden. In eins der Häuser auf dem Dieckgraben zieht nämlich ein junges Ehepaar ein und das Haus in Westendorf hat ohne Zweifel jener Wilke aus Ihmert für einen seiner verheirateten Söhne errichtet. Noch 200 Jahre später wohnt dort It. urkundlichen Nachweises eine Catharina Wilke, die sicher ein Nachkomme aus der Familie Wilke ist, die 1486 im Schatzbuch und 1497 in den Quittungsrollen erwähnt wird.

Nicht nur im oberen, sondern auch im unteren Teile des Ihmerter Tales hat es damals Ansiedlungen gegeben, und zwar je eine auf dem Sülberg und in Bredenbruch. Wenn die Ortsangabe „Bredenbruch“ in den Quit­tungsrollen 35 Jahre früher als Ihmert, nämlich 1450 zum ersten Male genannt wird, so ist darin nicht ohne weiteres ein Beweis für die frühere Entstehung dieser Siedlung zu sehen. Aber es spricht viel dafür, dass die Besiedlung des Ihmerter Tales, ähnlich wie in anderen Teilen des Sauer­landes, in der Ebene begonnen hat und erst spätere Siedler bergauf ge­zogen sind.

Bei allen Ansiedlungen, die es um 1500 im Ihmerter Tal gibt, handelt es sich um Bauernhöfe mit mehr oder weniger Grundbesitz. Die neuen Höfe auf dem Dieckgraben und in Westendorf sind Freigüter (frien ghuder), wie aus der Urkunde vom 1. 4. 1563 hervorgeht. Es sind also Güter, deren Besitzer nur eine im Verhältnis zu dem Ertrag des Gutes geringfügige Abgabe an Geld', Hühnern, Hafer, den so genannten „Freizins“ an den Drosten zu zahlen hatten, aber zu keinem Frondienst, Hand- oder Spann­dienst, verpflichtet waren.

Leider enthalten die Urkunden keine Angaben über die Größe der Höfe. Über 3 von ihnen liegt jedoch eine Beurteilung ihres damaligen Wertes vor, der sich aus der Steuerveranlagung des Schatzbuches ergibt. Die 1486 beschlossene allgemeine Landessteuer war nämlich gestaffelt nach dem Wert der Güter und zwar derart, dass ein Gut im Werte von 200 Gulden 6 Gulden, von 100 Gulden 4, von 75 Gulden 3, von 50 Gulden 2 und von 25 Gulden 1 Gulden zu entrichten hatte. Demnach betrug der Wert des Hofes Wilke in Westendorf 37½ Gulden, der der Familie Ailbertz in Ihmert 75 Gulden und der des Schulten Lutterinckhus 100 Gulden. Der letzte war also damals der größte Bauer im Dorf Ihmert, ein Um­stand, der wohl mit dazu beigetragen hat, dass ihm das Amt des Schulten übertragen worden ist.

Soweit sich aus den vorliegenden Urkunden erkennen lässt, hat es um 1500 im ganzen Ihmerter Tal 10 Ansiedlungen gegeben, und zwar:2 Höfe auf dem Dieckgraben, auf dessen einem eine Familie Arendt wohnt; 5 Höfe in Ihmert, bewohnt von den Familien Herman Swerfe, Johan, Lutterinckhus, Ailbertz und Wilke; 1 Hof in Westendorf, bewohnt von der Familie Wilke; 1 Hof auf dem Sülberg, bewohnt von der Familie des Hinryck; 1 Hof in Bredenbruch, bewohnt von der Familie des Everd. Zieht man in Betracht, dass die Mitgliedschaft der Pankratiusbruderschaft eine freiwillige war, also nicht alle Gemeindeglieder ihr angehörten, und berücksichtigt man ferner die kritischen Bemerkungen über die Abfassung des Schatzbuches so kommt man zu der Annahme, dass die Zahl der damaligen Ansiedlungen und damit auch die der Fami­lien etwas höher gewesen sein kann. Es dürfte daher, wenn 5-6 Personen für die Familie gerechnet werden, die Gesamtzahl der Bewohner des Ihmerter Tales um 1500 auf etwa 70-80 Personen zu schätzen sein.

Jahrzehnte vergehen, ehe wieder in einer Urkunde Nachrichten über den Fortgang der Besiedelung des Ihmerter Tales vorliegen. Die einzige dieser Art ist die Liste der Freigüter des Amtes Iserlohn, die der Richter Herman zur Megede auf Aufforderung der clevischen Regierung an diese am 6. September 1600 eingereicht hatte. Sie lautet, soweit sie Be­wohner des Ihmerter Tales betrifft, wörtlich: 

Die Freigüter („Fryhernhguder“) im Amt Iserlohn Emmeder Burschafft 

 

Schilling

Deut

Jürgen zu Emmert (modo Jürgen Knips)  

3

6

Cordt (modo Johan) Albertz dairselbst 

3

6

Arndt (modo Johan) Aldenwart und

 

 

Jürgen Wortmonn 2 ider (2 Schilling jeder)

4

 

Der Richter bemerkt dazu: „Richter dhut bericht, dat diese guder ghene besonder namen hebben, sonder nae den luiden, so darup wohnen, gnant werden“.

Bei den beiden zuletzt genannten Gütern, jetzt (modo) bewohnt von Johan Aldenwart und Jürgen Wortmann, dürfte es sich um die beiden Höfe auf dem Dieckgraben handeln, von denen oben ausführlich die Rede war. Ein Arendt war es ja, der gleich nach der Hochzeit einen der hier neu angelegten Höfe übernahm. Jetzt lebt dort Johan Aldenwart. Wer der erste Bewohner des anderen Hofes war, erfährt man aus den Urkunden nicht. Jetzt wird er bewirtschaftet von Jürgen Wortmann.

Das an 2. Stelle dieser Liste aufgeführte, in Ihmert gelegene Freigut, der von Albertz bewohnte Hof, ist gleichfalls schon bekannt aus dem Schatz­buch des Jahres 1486. Wie die beiden vorigen, hatte auch dieser nun schon über 100 Jahre bestanden.

Neu ist der Name Knips, der nun auf einem Freigut in Ihmert lebt. Hier ist es allerdings zweifelhaft, ob dieser Hof aus früherer Zeit stammt oder eine neuere Ansiedlung ist.

Wenig Neues ist es, das diese Urkunde aus dem Jahre 1600 bringt. Sie ändert daher nicht das Bild über den Stand der Besiedelung des Ihmerter Tales um 1500, das sich aus alten Urkunden ergab. Und doch ist die Siedlungstätigkeit nach 1500 in verstärktem Maße fortgeschritten. Das aber erfährt man erst aus Urkunden einer späteren Zeit.

geschrieben von Pfarrer Karl Thom
entnommen aus "Der Schlüssel" 1961 - Die Besiedelung des Ihmerter Tals

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